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Anbau Röntgenabteilung an unsere Krankenstation

Ausgangssituation

Im Jahr 2015 wurde von Bufamaschu e.V. und APECH die Krankenstation „Miriya“ in Bobo-Dioulasso, der zweitgrößten Stadt in Burkina Faso errichtet. In diesem vom BMZ unterstützten Projekt unserer Vereine stand neben der guten medizinischen und baulichen Ausstattung auch und vor allem die Bevölkerungsgruppe im Vordergrund, die sich finanziell keine Gesundheitsversorgung leisten kann. Im Vorfeld dieses Projektes wurden mit dem Sozialministerium und dem Gesundheitsministerium die Gruppe von Menschen ausgesucht, die bestimmten Kriterien (Einkommen, Waisen bzw. Halbwaisen, Anzahl Familienmitglieder) erfüllten. Diese „Ärmsten der Armen“ profitieren durch das Angebot von „Miriya“ von diesen Sozialleistungen, die sonst kein anderes Krankenhaus in Burkina Faso anbietet. Im Gegenzug bezahlen andere Patienten einen Beitrag für Ihre Behandlungen bzw. Untersuchungen, der im Durchschnitt des staatlichen Krankenhauses liegt.

Haupteinzugsbereiche der Krankenstation „Miriya“ sind die Sektoren 21, 22 und 29 des Stadtteils Nr. 7 von Bobo Dioulasso.

Die Bevölkerung ist in den vergangenen Jahren schnell gewachsen, eine dringend benötigte zusätzliche öffentliche Gesundheitsversorgung wurde nicht analog zum Bevölkerungswachstum durch den Staat bereitgestellt, so dass die Möglichkeiten für die Menschen, Gesundheitsversorgungsangebote zu nutzen, effektiv niedriger geworden sind. Die Einwohnerzahlen belaufen sich nach aktuellen Angaben unseres Partners APECH in diesen Sektoren auf über 134.000 Menschen. Noch vor drei Jahren waren dies ca. 73.000. Mit dem Stadtteil Nr. 6, welches zum erweiterten Einzugsgebiet von Miriya gezählt werden kann, beträgt die Bevölkerungszahl 205.000.

Die Mehrheit der Bevölkerung geht keiner festen Beschäftigung nach, sondern lebt von zum Teil täglich wechselnden kleinen Tätigkeiten, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

Mehr als 60% der Bewohner dieser Stadtviertel lebt von weniger als 1000 CFA (1,52 EUR) pro Tag. Die Frauen sind von dieser Armut besonders betroffen.

Der Situation der größer werdenden Unterversorgung soll ein Kapazitätsausbau der vorhandenen Krankenstation Miriya, sowohl im Angebotsportfolio wie auch in der Größe der Station entgegenwirken.

Mit unserem neuesten Projekt, dem Anbau einer Röntgenabteilung, wollen wir die Situation der Gesundheitsversorgung verbessern.

Hier erfahren Sie mehr über den Baufortschritt und erhalten aus erster Hand von unseren Partnern vor Ort tagesaktuelle Bilder.

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